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Positionen
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Foto: Wiehle
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Foto: Göhler
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Foto: Wiehle
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Positionen der ANW Brandenburg e.V.
Waldbauliche
Grundsätze der ANW Brandenburg
Naturgemäße Waldwirtschaft
Ziele:
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ganzheitliche Betrachtungsweise des Waldes
als dauerhaftes, vielgestaltiges und dynamisches
Ökosystem |
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Optimierung der Bewirtschaftung durch die
weitestgehende Nutzung der natürlich ablaufenden
Prozesse |
Grundsätze:
Schonender Umgang mit dem Standortspotential
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Schutz, Erhaltung und ggf. Wiederherstellung
der Produktionskraft der Waldböden (z.B. Laubbaumbeimischungen
von Eiche und Birke auch auf ärmeren Sandstandorten) |
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Verzicht auf Kahlschlag und Ganzbaumnutzung,
Vermeidung unpfleglicher Arbeitsver-fahren (z.B.
konsequentes Feinerschließungssystem, Kombination
manueller und maschineller Verfahren) |
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Minimierung der Störung der Stoffkreisläufe
(z.B. Verzicht auf Pestizide) |
Standortsgemäße Baumartenwahl
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zur Sicherung der Standortskräfte und einer
risikoarmen Produktion |
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Baumarten der natürlichen Waldgesellschaften
mit hohen Anteilen beteiligt (z.B. hoher Stellenwert
der heimischen Eichenarten beim Waldumbau, Aufbau
und Ausnützung von Naturverjüngungspotentialen)
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die Integration nicht der natürlichen Waldgesellschaft
angehörender Baumarten ist möglich, sofern sie
nicht negativ rückwirken (z.B. gruppen- bis
horstweise eingemischte Douglasie, Mischung
von Eiche und Robinie) |
Baumartenmischung
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die meisten Standorte ermöglichen vielfältige
Baumartenmischungen (z.B. steigende Eichenanteile
mit zunehmender Nährkraft bis hin zu edellaubholzreichen
Eichen- bzw. Buchenmischwäldern auf den besten
Böden) |
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die Mischung ergibt produktive, strukturreiche
Wälder, die i.d.R. natürlich verjüngt werden
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Einzelstamm- bis gruppenweise Pflege und Nutzung
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Durchforstungen erfolgen als permanente Auslese
und Vorratspflege |
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je nach Standortkraft und Lichtökologie der
Baumarten entstehen allmählich gemischte, stufige,
ungleichaltrige und strukturreiche Dauerbestockungen |
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Nutzung, Pflege und Walderneuerung erfolgen
auf gleicher Fläche zur gleichen Zeit |
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die Eingriffe erfolgen mäßig und oft, orientiert
am wirtschaftlichen und funktionellen bzw. ökologischen
Wert des Einzelbaumes |
Erfahrungen:
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verringertes Schadensrisiko und höhere Starkholzanteile
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permanente Naturverjüngung qualifiziert unter
Schirm |
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Schonung und Vermehrung besonders alter oder
seltener Bäume |
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betriebswirtschaftlich langfristig erhöhte
Erträgen durch verbesserte Vorrats- und Nut-zungsstrukturen |
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sinkender Aufwand für Walderneuerung und die
-pflege |
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Dauerwaldwirtschaft erlaubt flexible Marktreaktionen |
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Erfolgskontrolle durch flexible und aussagekräftige
Verfahren wie die permanente Kontrollstichprobe |
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waldverträgliche Schalenwilddichten zwingend
erforderlich, so daß die Verjüngung aller Baumarten
auf der Gesamtfläche des Waldes jederzeit und
ohne Zaunschutz möglich ist |
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